Design in all seinen Formen – von Grafik- und Produktdesign bis zu Industriedesign und Wechselwirkungen – heißt, neben einem Fokus auf Ästhetik und Funktionalität, mehr Aufmerksamkeit darauf zu legen, gesellschaftlich sinnvoll zu werden. Eine Möglichkeit, wie Design hierauf reagiert, besteht darin, sich mit dem wachsenden Bedarf älterer Menschen und speziell dem Bedarf von Menschen mit Demenz zu beschäftigen. Im Mittelpunkt dessen steht die Frage, wie man Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und (in)formellen Betreuungspersonen in den Designprozess einbezieht. Entwerfen für und mit Menschen mit Demenz stellt Designpädagogen, Designer und Forscher vor Herausforderungen, da traditionelle (partizipative) Designansätze bisweilen ungeeignet sind und möglicherweise angepasst werden müssen.

Bei dieser zweitägigen Veranstaltung laden wir Designpädagogen, Designer und Forscher dazu ein, sich inspirieren zu lassen, um ihre eigenen Lernmodule oder -projekte zu konzipieren. Daneben laden wir diejenigen ein, die Erfahrung darin haben, für und mit Menschen mit Demenz Designkurse oder Forschungsprojekte zu entwerfen, ihre eigenen gescheiterten und erfolgreichen Ansätze einzubringen. Die Veranstaltung wird sich auf drei zentrale Themen konzentrieren: (1) wie die Designausbildung mit Schwerpunkt auf (partizipativem) Entwerfen für Menschen mit Demenz unterstützt werden kann, (2) die Herausforderung für Designstudenten, Praktiker und Forscher, Menschen mit Demenz in den Designprozess einzubeziehen, und (3) Überlegungen dazu, in welcher Form sich die Arbeit mit Menschen mit Demenz auf die aktuelle und zukünftige Arbeitsweise eines Designers auswirkt.

Design in all of its forms, from graphic and product design to industrial design and interactions, is, next to a focus on aesthetics and functionality, putting more focus on becoming socially meaningful. One way that design is responding to this is by working with the growing need of the elderly population and specifically those with dementia. Central to this is the question on how to include the person with dementia their family and (in)formal caregivers in the design process. Designing for and together with persons with dementia poses challenges for design educators, designers and researchers as traditional (participatory) design approaches are sometimes not appropriate and may need adjustment.

In this two day event we invite design educators, designers and researchers to get inspired to set up their own educational modules or projects. Next to that, we invite those who have experience in setting up design courses or research projects on designing for and together with persons with dementia to bring to the table their own failed and successful approaches. The event will focus on three central issues: (1) how to facilitate design education focusing on (participatory) designing for persons with dementia, (2) the challenge for design students, practitioners and researchers to involve persons with dementia in the design process, and, (3) reflections on the ways in which working with individuals with dementia impacts a designer’s current and future way of working.

The challenge of designing for and together with persons with dementia - reflections on design education, research and practice

essen, germany

14 & 15 september

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